Energiebewusstes Bauen und Modernisieren setzt sich immer mehr durch.

Rund 90% der Energie im Haus fressen Heizung und Warmwasserbereitung. Dabei könnte jeder Haushalt schon zwei Drittel weniger Energie verbrauchen, wenn das Haus nach modernen Energiestandards gebaut oder modernisiert wäre.

Energetische Sanierung, auch thermische Sanierung, bezeichnet in der Regel die Modernisierung eines Gebäudes zur Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Lüftung.

Mögliche Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu minimieren:

  •     Außenwanddämmung
  •     Dachdämmung
  •     Perimeterdämmung = Dämmung der Keller-Außenwände
  •     Fenstersanierung
  •     Heizungssanierung (Niedertemperaturkessel, Brennwertkessel, Mikro-KWK,
  •     Wärmepumpe)
  •     Kellerdeckendämmung
  •     Solarthermie zur Warmwasser- und/oder Heizungsunterstützung


Ein Haus sollte bei einer energetischen Sanierung immer als Ganzes betrachtet werden, um Bauschäden zu vermeiden und um zu erkennen, welche Maßnahmen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis haben. Viele Maßnahmen sind kombinierbar; es empfiehlt sich, vor Beginn einer energetischen Sanierung einen Energieberater hinzuzuziehen, um für das jeweilige Gebäude ein optimales Maßnahmenbündel zu finden.

Der seit 2008 für die meisten Gebäudetypen bei Verkauf und Neuvermietung vorgeschriebene EnEV-Energieausweis (Gebäudeenergiepass) kann eine hilfreiche Entscheidungsgrundlage für eine energetische Sanierung sein. Im Rahmen des ersten Konjunkturpakets der Bundesregierung hat die KfW ihre Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren seit Januar 2009 deutlich ausgeweitet. Deit dem 1. März 2011 ist es wieder möglich, KfW-Darlehen auch für energetische Einzelmaßnahmen zu erhalten.
Quelle: wikipedia

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