Straubing

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern. Sie ist eines von vier niederbayerischen Oberzentren und Verwaltungssitz der Planungsregion Donau-Wald. Die Mittelstadt ist Sitz des Landratsamtes Straubing-Bogen und die größte Stadt im Gäuboden.

Der Landkreis Straubing-Bogen liegt im Nordwesten des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern. Nachbarlandkreise sind im Norden der Landkreis Cham, im Osten die Landkreise Regen und Deggendorf, im Süden der Landkreis Dingolfing-Landau, im Südwesten der Landkreis Landshut und im Westen der Landkreis Regensburg. Der Landkreis umschließt zudem vollständig die kreisfreie Stadt Straubing.

Quelle wikipedia.de

Geografische Lage

Die Stadt liegt im Zentrum des fruchtbaren Gäubodens an der Donau.

Stadtgebiet, Bezirke und Nachbargemeinden:
Das Stadtgebiet Straubings erstreckt sich entlang der Donau in Ost-West-Richtung, wobei sich der Großteil südlich der Donau befindet. Nördlich der Donau sind die Ortschaften Hornstorf, Sossau und Unterzeitldorn sowie der Bereich der Öberauer Schleife, eines Altwasserarms der Donau, mit dem gleichnamigen Weiler Teile der Stadt. Südlich der Donau gehören Ort Kay und der Weiler Ehetal Teil zu Stadt.
In Ost-West-Richtung hat die Stadt eine Ausdehnung von 13,5, in Nord-Süd-Richtung von 9,2 Kilometern.
Straubing ist aufgrund seiner Größe nicht in Bezirke unterteilt. In jüngerer Zeit eingemeindete Stadtteile (Alburg, Ittling und Kagers) und geografisch eigenständige (Hornstorf, Kay, Sossau, Unterzeitldorn) werden als eigene Stadtteile geführt.
Das Stadtgebiet ist vollständig vom Landkreis Straubing-Bogen umschlossen. Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Straubing (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Kirchroth, Parkstetten, Bogen, Aiterhofen, Feldkirchen, Geiselhöring, Perkam, Atting.

Der Landkreis Straubing-Bogen wird von West nach Ost von der Donau durchflossen. Sie teilt das Kreisgebiet in zwei etwa gleich große Teile unterschiedlicher Landschaften. Nördlich der Donau zieht sich das Vorland mit den Ausläufern des Bayerischen Waldes bis zur Höhen von über 1.000 m hinauf. Am äußersten Ostrand des Kreises liegt der Hirschenstein (1.095 m). In der Donauniederung liegen vor allem Auwälder, Wiesen und Weiden. Südlich der Donau erstreckt sich die Donauebene, die schließlich in das Donau-Isar-Hügelland übergeht. In der Donauebene wird vor allem Landwirtschaft betrieben.
Im Kreisgebiet münden folgende Flüsse in die Donau: die Große Laber und die Aiterach von rechts und die Kinsach von links.

Geschichte

Das Gebiet des Landkreises Straubing-Bogen gehörte früher zum Großteil den Grafen von Bogen, doch kam es schon sehr bald zu Bayern. 1803 wurden die Landgerichte Straubing und Mitterfels errichtet, die zum Regenkreis, später Unterdonaukreis gehörten, der 1838 in Niederbayern umbenannt wurde. Im gleichen Jahr wurde das Landgericht Bogen errichtet. Bereits 1809 war Straubing eine kreisunmittelbare Stadt geworden.
1862 wurde aus dem Landgericht Straubing das gleichnamige Bezirksamt und aus den Landgerichten Bogen und Mitterfels das Bezirksamt Bogen gebildet. 1939 wurden die Bezirksämter in Landratsämter, die zugehörigen Bezirke in Landkreise umbenannt.
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1972 wurden die Landkreise Straubing und Bogen (mit Ausnahme eines kleinen Teils, der zum Landkreis Deggendorf kam) sowie einige Gemeinden des bisherigen Landkreises Mallersdorf zum neuen Landkreis Straubing-Bogen vereinigt.

Städte und Gemeinden

Städte

Bogen (9767)
Geiselhöring (6858)

Märkte

Mallersdorf-Pfaffenberg (6361)
Mitterfels (2441)
Schwarzach (2778)

Verwaltungsgemeinschaften

Aiterhofen
(Gemeinden Aiterhofen und Salching)
Hunderdorf
(Gemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg)
Mitterfels
(Markt Mitterfels und Gemeinden Ascha, Falkenfels und Haselbach)
Rain
(Gemeinden Aholfing, Atting, Perkam und Rain)
Schwarzach
(Markt Schwarzach und Gemeinden Mariaposching, Niederwinkling und Perasdorf)
Stallwang
(Gemeinden Loitzendorf, Rattiszell und Stallwang)
Straßkirchen
(Gemeinden Irlbach und Straßkirchen)

Keine gemeindefreien Gebiete

Gemeinden

Aholfing (1762)
Aiterhofen (3228)
Ascha (1564)
Atting (1618)
Falkenfels (1012)
Feldkirchen (1845)
Haibach (2134)
Haselbach (1701)
Hunderdorf (3241)
Irlbach (1145)
Kirchroth (3673)
Konzell (1759)
Laberweinting (3330)
Leiblfing (4052)
Loitzendorf (605)
Mariaposching (1409)
Neukirchen (1714)
Niederwinkling (2514)
Oberschneiding (2758)
Parkstetten (3029)
Perasdorf (584)
Perkam (1525)
Rain (2722)
Rattenberg (1745)
Rattiszell (1523)
Salching (2487)
Sankt Englmar (1608)
Stallwang (1396)
Steinach (2937)
Straßkirchen (3162)
Wiesenfelden (3633)
Windberg (1047)

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Universitäten und Hochschulen

Das Wissenschaftszentrum Straubing, das mit der Organisation C.A.R.M.E.N. und dem Technologie- und Förderzentrum unter dem Dach des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe zusammenarbeitet, wurde ursprünglich von der TU München gegründet und ist dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) angegliedert.
Heute kooperieren fünf Hochschulen (TU München, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Universität Regensburg, Hochschule Deggendorf und Hochschule Regensburg). Es bestehen im Moment sieben Lehrstühle, die von der TU München, der HS Weihenstephan und der HS Deggendorf getragen werden. Daneben besteht eine Projektgruppe des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik, die sich mit Katalyseverfahren beschäftigt.
Seit dem Wintersemester 2008/09 wird in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien ein Masterstudiengang für Nachwachsende Rohstoffe angeboten. Die akademische Ausbildung wird durch das Angebot von Master- und Diplomarbeiten und Promotionen erweitert; für das Wintersemester 2013/14 ist der Start eines Bachelorstudiengangs geplant.
Im August 2007 wurde der Stadt Straubing der Titel Wissenschaftsstadt verliehen.

Verkehr

Der Landkreis ist durch die A 3 an das überörtliche Straßennetz angeschlossen. Daneben existieren mit der B 20, der B 8 und der B 15 drei weitere Fernverkehrsstraßen im Landkreis.

Bahn

Durch den Landkreis führen vier Bahnlinien:
die Bahnstrecke München–Regensburg
die Bahnstrecke Regensburg–Passau
die Bahnstrecke Straubing–Bogen (ehemals bis Miltach)
die Bahnstrecke Neufahrn–Radldorf
Die AG der Bayerischen Ostbahnen führte ihre erste Verbindung Regensburg–Landshut–München im Jahre 1859 über Geiselhöring, wo ein Abzweig in Richtung Straubing entstand, der 1860 in Richtung Plattling fortgeführt wurde.
Erst 1873 fiel der Umweg über Geiselhöring weg; fast gleichzeitig wurde auch die direkte Linie von Regensburg nach Landshut über Eggmühl eröffnet.
Die Bayerische Staatsbahn führte von Straubing aus 1895 die Bahnstrecke Straubing–Miltach über die Donau hinüber nach Bogen und im folgenden Jahr weiter hinein in den Bayerischen Wald bis Konzell Süd; der Anschluss nach Miltach folgte im Jahre 1905.
Nachdem die 32 km lange Bahn von Bogen über Mitterfels und Konzell-Streifenau nach Miltach in den Bayerischen Wald hinein in den Jahren 1984 bis 1994 stillgelegt wurde, werden im Kreisgebiet anstatt zuvor 104 km nur noch 72 km Strecken im Personenverkehr bedient.

Wasserstraße

Die Donau ist auf ihrer ganzen Länge durch den Landkreis eine Bundeswasserstraße.

Flugplatz

In der Gemeinde Atting existiert der kleine Verkehrslandeplatz Straubing-Wallmühle.

Interessantes und Aktuelles für Bauherren in Straubing und Landkreis Straubing-Bogen:

Stadt Straubing

Postfach 0352
94303 Straubing

Tel.: (0 94 21) 944-0
Fax: (0 94 21) 944-100

http://www.straubing.de/
poststelle@straubing.de

Baureferat Stadt Straubing

Seminargasse 16
Straubing, Deutschland
+49 9421 9440

Landratsamt Straubing-Bogen

Leutnerstr. 15
94315 Straubing
Tel.: (09421) 973 - 0
E-Mail: landratsamt@landkreis-straubing-bogen.de


Bauamt Landkreis

http://www.straubing.de/

http://www.landkreis-straubing-bogen.de/

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