MEHR GELD FÜR MEHR ENERGIEEFFIZIENZ

Eine höhere Energieeffizienz von Gebäuden lohnt sich für Klima, Wohlbefinden und Geldbeutel. Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Bauherren sowie Besitzer von Wohn- und Nichtwohngebäuden mit einem einzigen Antrag mehr Fördergelder denn je, wenn sie ihre Immobilie etwa durch eine zeitgemäße Dämmung energetisch modernisieren. Mit Genehmigung des Vermieters können sich auch Pächter und Mieter um Fördermittel bemühen, wenn sie die Maßnahmen übernehmen.

Die Fördermöglichkeiten für Neubau und Sanierung werden noch einmal verbessert

(djd). Eine höhere Energieeffizienz von Gebäuden lohnt sich für Klima, Wohlbefinden und Geldbeutel. Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Bauherren sowie Besitzer von Wohn- und Nichtwohngebäuden mit einem einzigen Antrag mehr Fördergelder denn je, wenn sie ihre Immobilie etwa durch eine zeitgemäße Dämmung energetisch modernisieren. Mit Genehmigung des Vermieters können sich auch Pächter und Mieter um Fördermittel bemühen, wenn sie die Maßnahmen übernehmen.

Förderungen für Dämmung und Co.: Was gab es schon und was ist neu?

Hausbesitzer, die Schritt für Schritt sanieren möchten, haben bereits mehrere Möglichkeiten, sich vom Staat unterstützen zu lassen. Zum einen kann man energetische Einzelmaßnahmen am Haus wie eine Dämmung mit Mineralwolle von Dächern, Wänden oder Geschossdecken drei Jahre lang von der Steuer absetzen. Alternativ werden Vorhaben zur energetischen Sanierung seit Januar 2021 auch durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit ihrem Teilprogramm „Einzelmaßnahmen“ unterstützt. Hier gibt es für jede Maßnahme 20 Prozent Förderung. Zusätzlich winken fünf Prozent Bonus pro Einzelmaßnahme am Wohnhaus, wenn diese mit einem sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) umgesetzt wird. Zum 1. Juli 2021 treten zwei weitere Teilprogramme in Kraft. Wird ein Wohngebäude zum Effizienzhaus saniert, können bei einer maximal förderfähigen Investitionssumme von 150.000 Euro dann bis zu 50 Prozent der Baukosten und somit bis zu 75.000 Euro gefördert werden. Für energieeffiziente Neubauten gibt es ebenfalls attraktive staatliche Zuschüsse, Gleiches gilt für Nichtwohngebäude. Um den Überblick über die unterschiedlichen Zuschüsse und steuerlichen Möglichkeiten zu behalten und sich das Maximum an staatlicher Unterstützung fürs Effizienzhaus zu sichern, finden Modernisierer und Häuslebauer umfassende Informationen und Tipps auf der Seite www.der-daemmstoff.de. Hier werden einzelne Maßnahmen und die jeweiligen Fördermöglichkeiten auch in übersichtlichen Grafiken dargestellt.

Fachgerechte Dämmung als wichtigste Maßnahme

„Wer sein Haus gemäß individuellem Sanierungsfahrplan schrittweise mit Mineralwolle dämmt, wird nicht nur mit dauerhaft niedrigeren Energiekosten und einem idealen Raumklima belohnt. Glas- und Steinwolle dienen zusätzlich auch dem Schall- und Brandschutz“, betont Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI). Auf dem Weg zum energieeffizienten Gebäude ist die fachgerechte Dämmung der Gebäudehülle die erste und wichtigste Maßnahme. Dadurch kann dann die neue Anlagentechnik, wie eine Wärmepumpe, effizient arbeiten.

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